Self Help. Activation. Responsibility. Empowerment

ueberuns

Über uns

Die S.H.A.R.E. Stiftung für Mikrofinanz, Fairen Handel und Friedensförderung e.V. ist eine gemeinnützige Organisation und hat ihren Sitz in Stuttgart und Bern.

Der Stiftungsname steht für Self Help, Activation, Responsibility und Empowerment.

philosophie

Unsere Philosophie

Im Stiftungsnamen kommt unsere Philosophie zum Ausdruck:

​Wir wollen in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Konfliktregionen Projekte fördern und aufbauen, die den Kriterien der Befähigung (Empowerment) zur Selbsthilfe und zu eigen-
verantwortlichem Handeln gerecht werden.

world

Unsere Projekte

Unsere Projekte erfolgen in den Bereichen:

Gewährung von Mikrofinanzdarlehen an Existenzgründer/innen in Entwicklungs-
ländern, um dort einen Beitrag zum Aufbau mittelständischer Strukturen zu leisten.

Projekte zur Bewusstseinsbildung und Förderung des Fairen Handels.

Beiträge zum Aufbau
friedensfördernder Projekte in Konfliktregionen mit besonderem Schwerpunkt in Nahost und Afrika.

S.H.A.R.E.

  • Auf der Projektebene streben wir an, armen und von kriegerischer Gewalt bedrohten Menschen möglichst direkt zu helfen, d.h. in zunehmendem Maße ohne andere Intermediäre. Dies geschieht sowohl durch eigene Projekte des Stiftungsvereins als auch durch Kooperationsstrukturen mit anderen einheimischen und auswärtigen Projektpartnern.

    Auf der Geberseite wollen wir Menschen erreichen, die gemäß unserem Namen S.H.A.R.E. von dem Gedanken bewegt sind, dass persönlicher und gesellschaftlicher Wohlstand nur dann legitimiert ist, wenn er mit weniger Privilegierten insbesondere in der Dritten Welt geteilt wird.

  • Auf der Mikrofinanz-Ebene sind es die Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern, die wir durch Mikrofinanzdarlehen befähigen wollen, kleine selbständige Existenzen aufzubauen. Da diese Menschen oft keine Sicherheiten vorweisen können, haben sie am herkömmlichen Finanzmarkt keine Chance auf Kredite und eine damit einhergehende Verbesserung ihrer Situation.

    Im Fair-Trade-Bereich sind Arbeiterinnen und Arbeiter in Entwicklungs- und Schwellenländern unsere Zielgruppe, die unter unsozialen, gesundheitsschädlichen, menschenunwürdigen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leiden.

    Im Friedensförderungsbereich wollen wir gewaltfreie Konfliktlösungsstrukturen auf  zivilgesellschaftlicher und staatlicher Ebene fördern, aus denen sowohl die jeweilige Zivilbevölkerung als auch die politisch Handelnden einen konkreten Friedensnutzen ziehen können.​

Wussten Sie, dass weltweit

1 Mrd.

Menschen von weniger als 1 Dollar am Tag leben müssen

800 Mio.

Menschen hungern und jährlich 6 Mio. Kinder unter 5 Jahren an Mangelernährung sterben

70%

der armen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen Frauen und Kinder sind

168 Mio.

Kinder zur Arbeit in Fabriken oder auf Baumwollfeldern gezwungen werden

115 Mio.

Kinder nie eine Schule besucht haben und weder lesen noch schreiben können

Hintergruende

  • 1. Bedürfnisgerechte Mikrofinanz im Dienste der Selbsthilfe

    Formen der Entwicklungshilfe und -zusammenarbeit gibt es viele. Dabei ist jede Art von Hilfe berechtigt, sofern sie emanzipatorisch nachhaltig wirkt und keine (neuen) Abhängigkeiten schafft. In diesem Zusammenhang spielen Staaten, internationale Institutionen, Nichtregierungs-organisationen und Privatunternehmen alle eine wichtige und nützliche Rolle. Die enorme Herausforderung für Entwicklungsländer besteht allerdings darin, eine Kleinunternehmenskultur zu generieren, welche als Basis für die Entwicklung eines echten lokalen Mittelstandes dienen kann. Für die Bevölkerung würden dadurch neue Arbeitsplätze als Alternative zur Beschäftigung bei Staat oder in Großunternehmen des primären Sektors entstehen, was in der Folge eine bessere sozio-ökonomische Diversifizierung bedeutet. Daher geht es S.H.A.R.E. mit der Vergabe von Mikrokrediten primär darum, zum Aufbau mittelständischer Wirtschaftsstrukturen in Entwicklungsländern beizutragen, die langfristig für Wohlstand, Sicherheit und gesellschaftliches Wachstum sorgen.

    Dementsprechend konzentriert sich S.H.A.R.E. als stark personenorientierte Initiative auf die Selbsthilfe-Befähigung von unternehmungsfreudigen Personen und Personengruppen, welche normalerweise nicht als kreditwürdig betrachtet werden. Dies sind meist Personen, die sowohl wirtschaftlich als auch sozial gesehen sehr benachteiligt sind. Daher ist es fester Grundsatz von S.H.A.R.E., dass eine ausschliesslich finanzielle Hilfe nicht ausreicht, weswegen den spezifischen Bedürfnissen der Kreditnehmer besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Hintergrund ist die Überzeugung, dass für den nachhaltigen Erfolg neben der Gewährung von Krediten vor allem auch sozial-ausgerichtete Begleitmaßnahmen, wie eine ergänzende Berufs- und Lebensausbildung sowie Schulung in Marketing und Vertrieb entscheidend sind. Daher können diese wichtigen Begleit- und Schulungsmassnahmen bis zu 2/3 der Programmkosten ausmachen, was in der Konsequenz zu einem erhöhten administrativen Aufwand dieser Mikrokredite führt. Dennoch sollen die realen Zinskosten so tief wie möglich gehalten und im Einklang mit der Produktivitätsentwicklung gestaltet werden, weswegen nur ein Teil der Fördermittel innerhalb tragbarer Fristen zurückbezahlt werden. ​

    Da die S.H.A.R.E. Mikrofinanzierung aber trotzdem einen Anstoss für Existenzgründungen erlauben soll, die sich später auch unter realen Wettbewerbsbedingungen behaupten können, ist es neben diesem sozialen Aspekt ebenso wichtig, auch die Nachhaltigkeit der unternehmerischen Initiativen zu gewährleisten und auf die Marktfähigkeit der künftigen Expansionspläne hin zu arbeiten. Deshalb können zinslose Darlehen nur in Ausnahmefällen gewährt werden. Unter den Empfängern befinden sich dabei vor allem Jugendliche und Frauen als sog. “agents of change”, die für eine nachhaltige und selbsttragende Entwicklung im jeweiligen Land sehr wichtig sind.

    Die Auswahl von Mikrofinanzprojekten erfolgt dabei auf verschiedene Art und Weise. Einerseits kooperiert S.H.A.R.E. mit erfahrenen strategischen Partnern (z. B. Opportunity International). Andererseits kann S.H.A.R.E. selbst Projekte identifizieren, durchführen und betreuen. Solche direkten Projekte können individuelle Kreditempfänger oder kleine lokale, selbstorganisierte Gruppen betreffen.

  • 2. Vom Freien Handel zum Fairen Handel

    Die heutige Weltwirtschaft ist in zunehmendem Maße globalisiert, was an sich als sehr positiv zu bewerten ist, da der Globalisierungsprozess viele erfreuliche Errungenschaften mit sich bringt. So unter anderem die Tatsache, dass Entwicklungs- und Schwellenländer eine immer wichtigere Rolle in der weltweiten wirtschaftlichen Wertschöpfungskette westlicher Industrie- und Handelsunternehmen einnehmen und die Globalisierung somit einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufholprozess dieser Länder leistet.

    Leider verläuft dieser Aufholprozess aber nicht störungsfrei und bringt erhebliche Probleme mit sich. So hatte der Verlagerungstrend der letzten Jahre in der unternehmerischen Realität oftmals zur Folge, dass arbeitsintensive Bereiche der Produktion in Entwicklungsländer ausgelagert wurden, um Arbeits- und Herstellungskosten zu reduzieren und arbeitsrechtlichen Regelungen zu entgehen. Den sich daraus ergebenden sozialen Missständen, insbesondere dem Fehlen bzw. der Nichteinhaltung von sozialen Standards (z.B. keine Zwangs- und Kinderarbeit) in vielen Produktionsbetrieben der Dritten Welt, will S.H.A.R.E. begegnen, indem modellhaft Projekte gefördert werden, die den Freien Handel durch Prinzipien des Fairen Handels erweitern und ergänzen. Dadurch sollen menschenrechtswidrige Lebens- und Arbeitsbedingungenschrittweise schrittweise abgebaut werden.

    In der Praxis bedeutet dies Unterstützung bei der Umsetzung freiwilliger, unternehmensethischer Sozial- und Umweltstandards bei der Produktion in Entwicklungsländern sowie Förderung von Maßnahmen im Bereich des ethischen Marketings für den Vertrieb von fair und nachhaltig produzierten Konsumgütern. Unsere Projektpartner sind dabei sowohl auf zivilgesellschaftlicher als auch auf privatwirtschaftlicher Ebene angesiedelt. Mit diesen verbindet uns die Überzeugung, dass sozial und ökologisch verantwortliches Handeln in Produktion und Vertrieb nicht nur den Menschen in der Dritten Welt nützt. Auch hiesige Unternehmen können im Sinne ihres wohlverstandenen, langfristigen Eigeninteresses vom Fairen Handel profitieren, da sich die Wahrnehmung von Verantwortung heutzutage in Form von erhöhtem Vertrauen in ein Unternehmen auszahlt und der Markt für fair gehandelte Produkte immer mehr an Bedeutung gewinnt.

  • 3. Was verstehen wir unter Friedensförderung?

    S.H.A.R.E. will einen Beitrag zur Friedensförderung in Konfliktregionen der Welt leisten. Dies soll durch den Aufbau von Strukturen gewährleistet werden, die gewaltfreie und rationale Konfliktlösungen fördern. Im Einzelnen sind dies

    • Strukturen, die in der Verschiedenheit der Ethnien und Religionen einen Gewinn sehen und helfen diesen weiter zu entwickeln
    • Strukturen, die durch nachhaltiges Handeln im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext zur Stärkung und zum Wohlergehen ​​des Einzelnen und der Gemeinschaft beitragen
    • Strukturen, in denen sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen vor Demagogie und Missbrauch für machtpolitische​ ​ Zwecke ​​schütze​n​ lernen.

    Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet S.H.A.R.E. mit Partnerorganisationen und Einzelpersonen in Krisengebieten, wie zur Zeit in Nahost (Genfer Initiative und Palestinian Peace Coalition) und Afrika (Centre for Peace Advancement) zusammen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schulen und Ausbildungseinrichtungen vor Ort, da ihre Entwicklung und Entfaltung zum eigenen Wohl sowie zum Wohle ihrer Gesellschaft nur durch Friedensförderung gelingen kann.


  • “Mehr Mittel zum nachhaltigen Zweck”

    — Paul Fivat, S.H.A.R.E. Vorstand und ehemaliger Schweizer Botschafter —
  • “Ihre Spende erreicht die Menschen in unseren Projekten sicher und nachweisbar.​”

    — Dr. Judith Blickle, S.H.A.R.E. Geschäftsführerin —
  • “Soziale Mikrofinanz hilft Menschen ihre Selbsthilfepotentiale zu entfalten und sich aus eigener Kraft aus der Armut zu befreien”

    — Anke Luckja, Leiterin der internationalen Projektkoordination bei Opportunity International —
  • “Eine Zwei-Staaten-Lösung ist die einzige Möglichkeit des Friedens im Nahen Osten”

    — Benjamin Rudtland, Leiter der Abteilung 'Foreign Relations', Genfer Initiative —
  • “Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und ist kein Weg zum Frieden”

    — Ayed Atmawi, Projektkoordinator der Palestinian Peace Coalition —
  • “Mit unseren Mikrokrediten helfen wir jungen Israelis und Israel-Arabern eine eigene Existenz aufzubauen”

    — Amir Sznajderman, Leiter des Wirtschaftsförderungsprogramm der Jewish Agency —

Projekte

Unsere Partner

Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik, Berlin

ASMERADE, Togo

AGBE, Berlin

Opportunity International, Köln

SPENDEN SIE!

Ihre Spende erreicht die Menschen in unseren Projekten sicher und nachweisbar.​ Um dies zu gewährleisten arbeiten wir immer mit einheimischen Partnern zusammen, die die Situation vor Ort genau kennen und versichern, dass Ihre Spende ohne Abzüge dort ankommt wo Sie es wünschen.

Während der Projektzeit werden regelmässige Evaluationsreisen vor Ort von S.H.A.R.E – Mitgliedern durchgeführt, dies auch im Fall von Projekten strategischer Partner, so dass das aktive Involvement immer gewährleistet ist und der direkte Dialog nie unterbrochen wird. Entsprechend der S.H.A.R.E – Philosophie werden solche Reisen persönlich von den S.H.A.R.E – Mitgliedern finanziert und tangieren die Projektbudgets und Ihre Spende somit nicht.

Dennoch wird unsere Arbeit dann am erfolgreichsten, wenn wir viele Mitstreiter und Unterstützer haben, die uns begleiten, unsere Philiosophie teilen und durch ihre Spende wertvolle Hilfe leisten. Am nützlichsten sind dabei Spenden, die wir dort einsetzen können, wo sie weltweit am dringendsten benötigt werden. Selbstverständlich können sie ihre Spende aber auch ganz gezielt für ein Projekt ihrer Wahl einsetzen, welche wir dann ausschließlich für den von Ihnen festgelegten Zweck einsetzen werden.

​Vielen Dank!!

 

Kontakt

Deutschland

S.H.A.R.E

Stiftung für Mikrofinanz,
Fairen Handel und Friedensförderung e.V.
logo

Dr. Judith Blickle
Ehrenhalde 5
70192 Stuttgart

Fon   0711 – 25 35 94 8 – 11
Fax   0711 – 25 35 94 8 – 21
judith.blickle@share-foundation.de​​​​​
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Schweiz

S.H.A.R.E

Verein für Mikrofinanz,
Fairen Handel und Friedensförderung

​c/o Paul Fivat
Rue du Pressoir, 10
1463 Rovray
paul.fivat@share-foundation.ch​​

amtliche Anschrift:
c/o Haussener und Partner Notare
Monbijoustrasse 22
3011 Bern

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